Die Rostphobie

#1 von Jörg , 02.06.2013 00:04

Ich hatte mich Anfang Mai entschieden, meinen 1956er Olds zum Karosseriebauer zu geben, um den Lack, Unterboden und Rahmen untersuchen zu lassen.
Die Erfahrungen, die ich dort machte und machen werde, möchte ich gerne mit Euch teile.
Ergänzen möchte ich, dass ich kein echter Schrauber bin und es für mich keine Frage der Ehre ist das selber zu erledigen.
Ich bin auch schon mal im Winter, mit klammen Fingern mit dem Schraubenschlüssel abgerutscht und mein Handrücken wurde von einem scharfkantigen
Blech gebremst, so ist das nicht.

Rostfreies Kalifornien
Der Wagen kam 2012 aus Kalifornien, vermeintlich immer ein Zeichen für wenig Rost, da es dort trocken ist, kein Schnee und kein Salz. Das ist Falsch!
Was Albert Hammond singt : “It Never Rains In Southern California“ ist fast richtig.
In der Sierra Nevada, auf Deutsch übersetzt „verschneite Berge“, gibt es im Winter große Schneemengen und viel Regen, hingegen kein Regen, Schnee
in der Mojave-Wüste. Die Pazifikküste prahlt mit salzhaltiger Luft und der Nebel um die Golden Gate Bridge ist legendär. Kommt immer darauf an, wo das
Auto in Kalifornien gefahren wurde. Kalifornien nicht immer ein Gütezeichen für rostfreie Autos.

Der Kauf
Vor dem Kauf hatte ich den Wagen von einem Dekra-Mann prüfen lassen. Die wissen wo man mit dem Schraubenzieher hinstechen muss um böse Stellen
zu entdecken. Augenscheinlich gab es keine Mängel, wie Durchrostungen oder gar ganze Karosserieteile aus Fiberglas nachgebaut.
Der Wagen hatte keinen Unterbodenschutz und man konnte auf den nackten Flugrost blicken.
„Besser so als alles mit Irgendwas überschmiert, ist ein ehrliches Auto, kommt ja aus Kalifornien, da regnet es nie“, lautete das Urteil von dem Prüfer - und gekauft.

Mit dem Bild von dem Flugrost vor Augen, mied ich Regen wie der Teufel das Weihwasser und fuhr den Wagen nur bei trockenem Wetter, was dieses Jahr
selten genug vorkam.
Den Zustand von Blätterteig hatte ich immer im Sinn, welche das ungeschützte Metall sofort annimmt, wenn es mit Wasser in Verbindung gebracht würde - ich hatte Angst.

Was machen?
Die erste Frage die ich mir stellte, wo lasse ich den Lack, die Karosserie und Unterboden prüfen und was lässt man machen um die Blätterteigangst zu besiegen.
Die Gelben Seiten und das Internet sind voll mit Angeboten, die einschlägigen Foren quellen über von Tipps und Ratschlägen und münden häufig in einen Glaubenskrieg.

Meine Wahl fiel auf eine Karosseriebaufirma bei mir um die Ecke, welche sich in den Oldtimerkreisen, hier in Frankfurt, einen guten Namen gemacht hat.

Die Qual der Wahl
Bei dem Vorgespräch/ Beratung wurde mir schnell klar, das die Frage, was lässt man machen, nicht einfach zu beantworten ist.

Diese Fragestellungen hatte ich:
Option Spaß - Den Wagen nur ein paar Jahre fahren und wieder verkaufen?
Option Traum - Den Wagen so lange wie möglich fahren, "mein Schatz"?
Option Geld - Den Wagen als Wertanlage zu sehen?
Option Museum/Rührmichnichtan - Den Wagen bei Ausstellungen vorzuführen?

Die Spaßoption wäre am günstigsten gewesen, da man nichts macht, einfach fahren und wieder verkaufen.
Die Wertanlage scheidet aus, da man hier in einer anderen Liga spielen muss. Das ist die Liga von Porsche, Mercedes, Bugatti usw. das bin nicht ich.
Besser wie neu, die Museumsoption, geht auch nicht, habe nicht vor von Swissöl ein Gläschen Wachs für 800 EUR speziell für den Lacktyp anrühren zu lassen.
Somit ist „Concour d’Elegance“ auch raus.

Den Wagen habe ich gekauft, um mich an der Form, Motorgeräusch, dem Fahren und dem versprühten Geist zu erfreuen, also Traum.

Der Träumer fährt ein 1956 Oldsmobile – Der Kaufmann nicht
Was hat der Wagen gekostet, was wird investiert und wie hoch ist der Wertzuwachs? Diese Fragen stellt ein Kaufmann.
Der Träumer stellt sich diese Fragen nicht, ist jedoch so vernünftig den bereits bestehenden Wert zu erhalten um vorbeugend zukünftige Investitionen gering zu halten.
Jedem der in der Oldsmobilliga spielt ist klar, daß man an den Wagen nichts verdient, darum geht es auch nicht, wir sind Träume
- Hallo wach!!! - im übernächsten Absatz kommt die Nackenstarre.

Der erste Schritt
Nach dem Vorgespräch/Beratung wurde folgendes gemacht:
- An der kompletten Karosserie eine Bestandsaufnahme von Kratzern, Macken und beginnendem Rost
- An der kompletten Karosserie eine Lackschichtdickenmessung.
- Demontage der Kotflügel vorne.
- Stoßstangen ausgebaut.
- Endoskopie der Hohlräume.
- Vorreinigung mit Trockeneisstrahlen.

Die Nackenstarre
Nach diesen Arbeiten trafen wir uns unter dem Auto wieder und betrachteten die ersten Resultate. Dies hat etwa eine Stunde gedauert und mir wurde klar,
das wenn man Unterbodenschützer werden will, ist man bestens geeignet wenn man mit einem Halswinkel von 65 Grad auf die Welt kommt.
Das Betrachten geht nicht nur in das Genick sondern auch an den Geldbeutel.
Zitat: „Jedem der in der Oldsmobilliga spielt ist klar das man an den Wagen nichts verdient, darum geht es auch nicht, wir sind Träumer“.

Resümee nach dem ersten Schritt
- Werterhaltung und möglichst lange fahren, ich liebe das Auto!
- Der Lack ist original, keine Spachtelarbeiten, kein Unfall.
- Die Grundierung besteht aus Bleimenninge, daher keine exakte elektronische Schichtdickenmessung möglich, die Magnetkarte kam auch zum Einsatz.
- Die gesamte Unterbodensubstanz und Hohlräumen sind in Ordnung.
- Der Wagen wurde in einem sehr trockenen und staubigen Gebiet gefahren.
- Der feine Staub befindet sich in jedem Winkel.
- Tagsüber heiß und staubig, in der Nacht abgekühlt und durch Kondenswasser, Morgentau, wurde der Staub feucht. Dann wieder getrocknet und wieder eingestaubt.
Das Ganze über Jahrzehnte; Hurra wir haben eine ca. 3 mm starke Staubschicht, hart wie Beton. „Ach, der kommt aus Kalifornien, da regnet es nie“.

Sollte die Betonschicht mit Wasser in Berührung kommen, hält sich die Feuchtigkeit ewig. Schaue ich mir die Wetterbedingungen in diesem Frühjahr bei uns an,
gebe ich diesem Argument Recht.
Blätterteig mit schwammumklammerten Salzwasser im Winter, an einem Auto aus der der Mojave-Wüste, ich kann nicht mehr schlafen.

Der zweite Schritt (in Arbeit)
Die Angst vor Rost hat die gleiche Wirkung wie die Angst vor einem Hausbrand. Die Brandversicherung schließt man gesetzlich verordnet ab, die Versicherung vor Rost freiwillig.

Nach dem Vorgespräch/Beratung wird folgendes gemacht:
- Gründliche Endreinigung mit Trockeneisstrahlen.
- Aufbohren der verschlossenen Hohlräume und Endoskopie.
- Reinigen der Hohlräume und Versiegelung mit Fett.
- Ausspritzen der der Blechüberlappungen zwischen den Schweißpunkten mit Öl.
- Reparieren, lackieren der der flugangerosteten Übergangsbereiche vom Unterboden zum Lack.
- Unterbodenschutz mit Fett und Wachs.
- mindestens 10 Jahre Ruhe

Der dritte Schritt
Bin seit der Genickstarre dazu übergegangen meiner Frau die Preise nur noch ohne Mehrwertsteuer zu nennen, halte Euch auf dem Laufenden!

Angefügte Bilder:
10 Kratzer10.jpg   40 vor Reinigung.JPG   41 nach Vorreinigung.JPG   42 fast ferig.jpg   11 Kratzer_Lack.jpg   12 Kratzer_Lack.jpg   13 Kratzer_Lack.jpg   20 Schichtdickenmesseung.JPG   21 Schichtdickenmessung.jpg   22 Schichtdickenmessung.jpg   30 Querträger hinten.JPG   35 Länksträger vorne links.JPG  
 
Jörg
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zuletzt bearbeitet 02.06.2013 | Top

RE: Die Rostphobie

#2 von Nostromo , 02.06.2013 21:44

Hallo Jörg,
danke für Deinen interessanten Beitrag. Ich hab meinen 56er jetzt 5 Jahre und habe seither praktisch jedes Jahr etwas instandsetzen lassen. Bin auch kein richtiger Schrauber (auch Kaufmann), lerne aber permanent dazu und steigere mich.
Nachdem ich die Innenausstattung (Sitzbankbezüge, Türverkleidungen, Hutablage) wieder in originalen Zustand versetzte, stand ich vorletztes Jahr vor einer größeren Entscheidung. Nachdem die Rostblasen an einer Stelle von Jahr zu Jahr anschwollen und Steinschläge an der Front nicht fachgerecht ausgebessert wurden, überlegte ich den Lack stellenweise oder komplett zu erneuern.
Ich entschied mich für letzteres. Ich wollte kein Flickwerk haben, wo ich mit dem Thema Rost alle paar Jahre konfrontiert bin. Es war dann mehr oder weniger eine Frame-on Restaurierung. Es kam dann noch eine neue Frontscheibe, eine Getrieberevision, so gut wie alle Gummis neu und viele kleine Verbesserungen dazu.

Rostseitig war eigentlich nur die eine Stelle befallen, die ich als Rostblasen verfolgt hatte. Ursache war ein konstruktionsbedingtes Loch im hinteren Radlauf (Innenkotflügel) welches mit einem Gummistopfen korrekterweise verschlossen ist. Dieser Stopfen fehlte, es sammelte sich Dreck auf der Innenseite und gammelte vor sich hin. Hier wurde ein handgroßes Stück Blech eingesetzt und verzinnt. Etwas Rost noch am Heckscheibenrahmen unter dem Scheibengummi. Ansonsten ist das Blech erstaunlich gesund. Beim Demontieren ist mir auch viel Sand und feiner Staum begegnet. Der Wagen wurde in Californien gebaut (Southgate) und wohl auch in einem trockenen Gebiet gefahren. Den Unterboden hab ich teilweise erneuern lassen. Der werksseitige Unterbodenschutz ist überwiegend noch vorhanden und teilweise 1cm(!) dick - den hab ich natürlich draufgelassen.
Die Lackschichten wurden dann komplett entfernt und neu aufgebaut. Spachtelmasse wurde so gut wie keine gefunden. Für den Lackaufbau wurde viel Zeit investiert. Insgesamt sind dann fast neun Monate vergangen, leider auch die letztjährige Saison. Da ich sowas zum ersten Mal gemacht hatte, war ich mit dem Zeitmanagement etwas blauäugig. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der Lackierer so lange braucht. Doch es war letztlich gut investierte Zeit, die Grundierung soll sich setzen, es wurde geschliffen, bis spiegelähnliche Flächen entstanden. Das Ergebnis ist - ich sage es mit echtem Stolz: beeindruckend. Diesen Eindruck haben mir einige Fachleute (Lackierer, Gutachter, etc.) bestätigt. Letztendlich bin ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden. Ich weiß jetzt, wie es "darunter" aussieht. Sicher, es ist auch viel Geld geflossen. Ob man das Geld wieder bekommt, wenn man den Wagen verkauft, ist die Frage. Nur nicht für mich - ich will ihn ja nicht verkaufen.
Die Entscheidung, was man mit seinem Auto machen will/kann ist sehr individuell. Wichtig ist, dass man für sich die richtige Entscheidung trifft und das Hobby Spaß macht. Beim Zerlegen und Zusammenbauen des Wagens hab ich tatkräftig mitgemacht und habe viel gelernt. Es war eine sehr intensive und emotionale Erfahrung.
Falls Interesse besteht, kann ich noch ein paar Fotos reinhängen.

Viele Grüße aus dem hoffentlich bald wieder sonnigen Bayern
Klaus

 
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RE: Die Rostphobie

#3 von Admin , 03.06.2013 08:32

Zuerst mal danke euch beiden für eure Ausführungen. So habe ich das noch nie gesehen. Naja, man sagt mir nach, ich wäre etwas anders ....

Rost, auch Korrossion genant, ist ein Bestandteil der meissten alten Fahrzeuge. Entsteht durch drei Komponennten: Wasser, Sauerstoff und Stahl. Das einzige was hilft ist hochwertiger Stahl, statt Stahl Kunststoff (altert aber auch) und Entzug von Wasser oder Sauerstoff.

Bevor es rostet, alle gefährdeten Bereiche einfetten und/oder versiegeln. Zum Beipiel mit Seilbahnfett oder Mike Sanders Frittenfett .... Somit hat man einiges gegen Rost getan. Ist die braune Pest schon anwesend, muss man hoffen dass das Blech noch dick genug ist. Ist es das, auch hier wieder versiegeln. Ich bevorzuge dafür Owatrol denn Owatrol unterwandert Feuchtigkeit und härtet aus wie ein Lack. Vorischt: Ovatrol braucht Rost! Auf sauberem Blech ohne Rost findet es keinen Halt und blättert ab. Fett schwimmt bekanntlich oben, unterwandert Wasser also nicht. Iste Feuchtigkeit vorhanden, schliesst man diese unter dem Fett ein . Ein weiterer Vorteil von Owatrol, es ust mit den meissten Lacken überlackierbar. Auf Fett lackieren ist unmöglich. Ausserdem, ist es in Hohlräumen wie Schwellern ist erhöhte Brandgefahr wenn der Schweller, warum auch immer, getauscht werden muss. Jedes Fett brennt grossflächig, z.T. Explossionsartig ab einer gewissen Temparatur.

Liegt eine Durchrostung vor, hilft alles nix. Es muss geschweisst werden. Tragende Teile dürfen nur überlappend geschweisst werden. Dazu noch "nur gepunktet". Sieht unschön aus und in dem Spalt der aufeinanderliegenden Bleche beginnt es meisst nach kurzer Zeit wieder mit Rosten. Lässt es sich also nicht vermeiden, unbedingt ein fliessfähiges Mittel in den Spalt laufen lassen. Wenn möglich mehrmals wiederholen damit auch der letzte Hohlraum in dem Spalt vollgelaufen ist. Dann noch Schweissnaht gut abdichten um von vorn herein ein Einduringen von Wasser zu verhindern.

Besser gegen Rost wäre Stumpf anscheissen und Naht durchziehen. Darf aber an nicht tragenden Teilen gemacht werden. Das Problem liegt an der Hitze beim Schweissen. Wird angepunktet, trägt das geschweisste mehr als bei einer durchgängigen Naht. Liegt daran das Metall beim erhitzen seine Festigkeit verliert. Wer sich ein bischen Metall beschäftigt weiss das Metalle mit bestimmten Temparaturen im Ölbad abgeschreckt werden. Klar kann man die geschweisste Stelle jetzt mit Wasser abkühlen, aber die Abkühlung erfolgt unkontrolliert. Somit ist die Festigkeit des Blechs unbekannt. Hitze versprodet auch Metall. Versprödetes Metall ist wie Stein, es bricht und zerbröselt. Ziehe ich eine Naht durch, kann genau dieser Effekt neben der Schweissnaht vorkommen. Das geschweisste bricht einfach ab.

Mein Tip:

1. schweisse immer so das es niemand sieht. Ist es sichtbar, macht man darauf aufmerksam. Egal wie gut es geschweisst ist, es gibt Punktabzug. TÜV-Prüfer sehen sich solche Stellen immer genauer an.
2. deshalb stumpf anschweissen
3. bei Stumpf anschweissen immer die entfertesten Punke zueinader kurz anpunkten. Also über Kreuz wie der Zylinderkopf angezogen wird. So setzt man Punkt für Punkt nebeneinander was am Ende doch eine durchgehende Naht ergibt. Die latterale Hitze (Umgebungshitze) ist aber geringer und somit die Versprödung weitestgehend vermieden.
4. Schweissnaht gut verschleifen (nicht abschleifen!)
5. Nach dem anschweissen und verschleifen die Schweissnaht sofort mehrmals mit Owatrol versiegeln damit der Randspalt ausgefüllt ist (eindringen von Feuchtigkeit und/oder Sauerstoff verhindern). Die Naht noch mit Karosseriedichtmasse überdecken und lackieren.
6. bei der Bundeswehr wurde statt mit Schutzgas oder Argon mit Kohlensäure (vom Getränkehändler) geschweisst. Kann man machen, aber die Kohlensäure wird z.T. beim schweissen eingeschlossen. Rost ist somit vorprogramiert und nur eine Frage der Zeit.

Wer noch nie geschweisst hat, sollte keine Angst davor haben. Handelsübliche 220V-Geräte aus dem Baumarkt sind für den Anfang vollkommen ausreichend. Ein bischen Blech vom Schrott und mal ein paar Stücke Testweise zusammenschweissen. Manch einer wird erkennen, es ist nicht schwer und kann auch noch spass machen.

Hat man ordentlich gearbeitet, sieht es dann so aus:


Wenn du bis zum Hals in der Sch.... steckst,
lass bloss den Kopf nicht hängen

Angefügte Bilder:
Obbel 12.12.2012 005 klein.jpg   Obbel 28.12.2012 002 klein.jpg   Obbel 17. Feb 2012 001 klein.jpg   Obbel 24.03.2012 003 klein.jpg  
 
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zuletzt bearbeitet 04.06.2013 | Top

RE: Die Rostphobie

#4 von Roland , 03.06.2013 22:27

Hi, dieser thread macht mir ja Angst und Bange....
Ich habe seit der gründlichen frame-off Restaurierung etwa 1993-1997 meinen 56' Olds außer bei einer Inspektion vor ca. 3-4 Jahren nicht mehr so scharf angeschaut.
Doch: 1956 --> 1995 = 39 Jahre und er fuhr treu von Bremerhaven nach Hause.
1995 --> 2013 = 18 Jahre
Ich bin fast 70: 39-18=21, 70+21=91 ---> reicht!

<grins> Gruß, Roland

 
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RE: Die Rostphobie

#5 von Admin , 03.06.2013 22:32

Roland, keine Angst. Die Bilder mit dem vielen Rost sind von einem "57 Opel Olympia


Wenn du bis zum Hals in der Sch.... steckst,
lass bloss den Kopf nicht hängen

Angefügte Bilder:
2 Ebay angebot 09.12.2012.jpg  
 
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RE: Die Rostphobie

#6 von Roland , 03.06.2013 23:20

Schönes Auto, hatte mein Alter und ich bin da oft als Teen mitgefahren und einen '59er Rekord hatte ich dann 2 Jahre lang später selbst (nach meinem ersten Auto: einem 56er Olds - ja, ein Rückschritt!). Die dürfen aber wegen der entfernten Verwandtschaft zu Olds hier erwähnt werden....
Roland

 
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zuletzt bearbeitet 04.06.2013 | Top

RE: Die Rostphobie

#7 von Jörg , 05.06.2013 07:21

@ Klaus: Wenn Du Bilder hast immer her damit
@ Bernhardt: oje Schweißen kann ich gar nicht, aber wenn ich was in der Richtung habe melde ich mich vorher. Schöner Opel!
@ Roland: Ist vielleicht manchmal besser nicht nach zu schauen. :-) Ein Arzt findet auch immer was "Die Cholesterinwerte gefallen mir gar nicht"

Gestern vom Unterbodenschützer einen Anruf bekommen, wird bis Anfang Juli dauern. Hatte erst gedacht das ist in 14 Tagen erledigt.
Kann jetzt Klaus verstehen wie das ist wenn eine ganze Saison dabei drauf geht.
Grüße Jörg

 
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RE: Die Rostphobie

#8 von Nostromo , 05.06.2013 21:35

Hallo,
hier ein paar Fotos: Die Rostblasen und der grobe Verlauf der Restauration...


Gruß
Klaus

 
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RE: Die Rostphobie

#9 von Nostromo , 05.06.2013 21:56

sorry...Hochladen der Bilder hat zuvor nicht funktioniert...

Angefügte Bilder:
111128-123322.jpg   111205-134200.jpg   111206-201158.jpg   111209-192922.jpg   111213-220938.jpg   120402-132108.jpg  
 
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RE: Die Rostphobie

#10 von Nostromo , 05.06.2013 22:01

noch ein paar...

Angefügte Bilder:
120610-205912.jpg   120614-200140.jpg  
 
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RE: Die Rostphobie

#11 von Jochen , 06.06.2013 08:16

Hehe, Klaus, "baremetal" wär auch cool gewesen...


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RE: Die Rostphobie

#12 von Jörg , 06.08.2013 21:48

Der vierte Schritt Schritt...fertig!

Man sollte es nicht glauben, aber jetzt ist der Unterboden fertig.
Gedacht hatte ich: Unterbodenschutz machen lassen, naja 2 bis 3 Wochen - sind nun 3 Monate geworden.
Aus dem Unterbodenschutz ist eine kleine "Frame on Restauration des Unterbodens" geworden.

Das schöne bei der Sache ist das man davon nichts sieht wenn man vor dem Auto steht, aber man weiß das jetzt alles OK ist.
Habe noch eine neue Ölwannendichtug einbauen lassen, die alte suppte etwas.
Zur Zeit tropft kein Öl mehr aus der Wanne, sonder das überschüssige ÖL/Fett von der Versiegelung macht zur Freude meiner
Schwiegermutter schöne Muster auf den Garagenboden. Man muss wissen dass ich die Garage mit der Wäschespinne meiner
Schwiegermutter teile - tolles Ding!
Dafür ist das Fett aus Schafwolle gewonnen worden und steht in der Öko-Bilanz ganz weit vorne.
Rechnung incl. MwSt. ist gezahlt und ich backe bis nächstes Jahr mal kleinere Brötchen.
Freue mich schon auf ne neue Edelstahl Auspuffanlage in 2014.

Angefügte Bilder:
Verpackungskunst1.jpg   Verpackungskunst2.JPG   Verpackungskunst3.JPG   Verpackungskunst4.JPG   Verpackungskunst.JPG  
 
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RE: Die Rostphobie

#13 von Admin , 06.08.2013 22:14

saubere Arbeit


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RE: Die Rostphobie

#14 von Jochen , 07.08.2013 08:14

Toll geworden, sollte ich auch mal angehen...


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RE: Die Rostphobie

#15 von mosquito , 08.08.2013 18:27

WOW
Saubere Arbeit!!
Sieht echt super aus

 
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Erste Tesfahrt
89er Pontiac mit 87,5L/Km

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